Schritt 1

Probenahme und Datenerfassung

bei Seitenwechsel runderskrollen

Schritt 2

Angebot und Vertrag

bei Seitenwechsel runderskrollen

Schritt 3

Erfolgsnachweis

bei Seitenwechsel runderskrollen

Noch nicht eingehaust, aber schon in Betrieb

Herr Rohlmann, Inhaber einer Biogasanlage in Münster, war letztes Jahr im August auf der Biogas-Fachtagung “Gras – Stroh zu Biogas“ in Heiden.

Er hatte ein Problem und war auf der Suche nach einer Lösung!

In seiner Biogas verfüttert er einen hohen Anteil an Putenmist mit Stroh und GPS. Dadurch ist der Trockensubstanzgehalt in den Behältern sehr hoch, die Flüssigfütterung braucht viel Strom und die Pumpen müssen oft gewartet werden. Herr Rohlmann hätte auch mehr Putenmist zur Verfügung. Die Biogasanlage kann aber nicht mehr schwieriges Material verdauen.

Herr Rohlmann will:

  1. dünnflüssigeres Substrat
  2. insgesamt weniger Substrat füttern 
  3. die Stromkosten reduzieren
  4. mehr Putenmist einsetzen

Eine klare Zielsetzung !

Aber keine einfache Entscheidung, das richtige Produkt zu finden!

Die Fachtagung in Heiden beschäftigt sich genau mit diesem Problem, nämlich schwierige (strohige Substrate) aufzuschließen. Herr Rohlmann hat sich die Firmen angeschaut, mehrere Systeme verglichen und hat den Aufschluss durch Ultraschall genauer unter die Lupe genommen. So hat Herr Rohlmann die Fa. Ultrawaves kennengelernt.

Herr Rohlmann hat sich davon überzeugt, dass Schwinggebilde in das Substrat hinein ragen müssen, um einen maximalen Aufschluss zu erreichen und dabei den Energieeinsatz begrenzt zu halten.

Nur wenn die Stabschwinger in das Substrat hinein ragen, wird eine “harte Kavitation” erreicht. Die eingebrachte Energie wird mit Stabschwinger direkt auf das Substrat übertragen. Bei Röhrenreaktoren sind die Sonotroden aussen auf das Rohr aufgebracht. Das Rohr dämpft die Schwingung zum Medium und nur ein Teil der Energie geht in das Rohr und nicht in das Substrat. 

Das war ein kleiner Ausflug! 

Herr Rohlmann hat sich nun für den BIOSONATOR compact der Fa. Ultawaves entschieden. 

Der BIOSONATOR ist noch nicht eingehaust, aber seit heute in Betrieb!

Die Einhausung kommt in den nächsten Tagen.

Der Bauherr hat die Rohrleitungen für Saugseite (gelb, rechts im Bild, ausgeführt als DN 100) und Druckseite (schwarz, links über den Schaltschrank geführt als DN 50) selbst verlegt und den Biosonator angeschlossen.

Aus dem letzten Nachgärer wird Substrat entnommen, beschallt – damit aufgeschlossen – und dann dem Fermenter zugeführt. Der Fermenter bekommt dadurch zusätzliche Organik und Zellulasen aus den zerstörten Bakterien, die als Enzyme wirken und den Fermentationsprozess anregen.

Sie sehen hier die Wangenpumpe, die das Substrat zu den Sonotroden und wieder in den Fermenter pumpt.

Insgesamt sind vier Schwinggebilde mit je 1 kW Dauerleistung installiert. Auf Wunsch von Herrn Rohlmann wurde die Verrohrung einschließlich Spülung für ein 5. Schwinggebilde vorgesehen, um mit einer Nachrüstung den Aufschluss gegebenenfalls noch mal zu verbessern. Die Sonotroden werden in Reihe angeströmt. Jedes einzelne Schwinggebilde wird exta gespült. Zeitdauer: 10 Sekunden, zweimal pro Tag, also eine kleine Menge Wassermenge reicht aus, um die Sonotrodenköpfe sauber  und damit die Wirkung stabil zu halten.

Das behandelte Substrat wird in einen hohen Fermenter gepumpt. Der hohe statische Druck des Fermenters verursacht einen hohen Gegendruck auf die Sontoden. Dadurch werden an den Sonotroden höhere Scheerkräfte erzeugt, wenn die Kavitationsblasen implodieren, als bei niedrigeren Fermentern.

Herr Rohlmann wollte gleich wissen, ob der Biosonator eine Wirkung hat !

Deshalb hat er zwei Eimer gefüllt: einmal Substrat vor, und einmal nach dem BIOSONATOR-compact. Das Substrat wurde auf den Boden geschüttet. Leider habe ich keinen Film gemacht, jedoch zwei Fotos.

Hier die beiden Bilder

Zwischen den beiden Fotos liegen ca. 2 bis 3 Sekunden. Die linke Substratpfütze vom Material nach dem Biosonator ist auseinandergeflossen und fließt im Gefälle Richtung Gully, währen das unbehandelte Substrat,-rechte Probe- sich nur sehr wenig bewegt hat. Nur durch die Behandlung wird das Substrat schon fließfähiger! Bis sich die Biologie umstellt, dauert es ca. ein bis zwei Verweilzeiten. Dann erwarte ich eine Reduzierung der Viskosität von 50 bis 60 %.

Den Film hohle ich nach!

Mit der Inbetriebnahme heute geht die Reise in ein neues Betriebsverhalten der Biogasanlage. Ich bin gespannt, welche Erfolge Herr Rohlmann mit seiner Biogasanlage in einigen Monaten aufweisen kann.

Nun sind wir am Zug, Herrn Rohlmann bei der Umstellung der Biozönose prozessbiologisch zu begleiten. Wir bleiben dabei, bis der garantierte wirtschaftliche Nutzen von 10 % eingetreten ist und machen anschließend den Service.

Ich halte Sie auf dem Laufenden!

 

Wenn auch Sie eine ähnliche Probleme haben und sich “mehr Biogas, geringere Betriebskosten und weniger Verschleiß” wünschen, rufen Sie mich an oder hinterlassen Sie mir Ihre Telefonnummer. Hier klicken

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