Über mich

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Das Thema Energie und alternative Energieträger hat mich immer schon interessiert. Beruflich bin ich über eine Elektrikerlehre im Handwerk und dem Studium der Versorgungstechnik mit Schwerpunkt Heizungstechnik zum Brennstoff Holz gekommen.

Energieberatung und Einsparkonzepte prägten die Zeit nach meinem Studium. Nach 10 Jahren Erfahrung in der Projektentwicklung von Biomasseheizwerken mit und ohne Fernwärmesystem in einem Ingenieurbüro wollte ich Praxis erleben und mein Engagement einbringen. Dies konnte ich als Geschäftsführer eines größeren Holzheizwerkes. Das bestehende Heizwerk wurde erweitert, optimiert und durch einen ORC-Prozessor zum Heizkraftwerk – mit einer Anschlussleistung von ca. 12 MW Wärme und 820 kW Strom.

Dies alles war in Bayern und vor dem Boom der Biogasanlagen.

Nun lebe ich seit 2007 auf einem wunderschönen denkmalgeschützten Hof am Teutoburger Wald und verbringe meine Freizeit und meinen Urlaub damit, meine Liebste zu unterstützen, den Hof mit einem neuen Konzept zu erhalten. Der ehemalige Schweine- und Bullenmastbetrieb ist jetzt belebt mit 15 Pferden in Offenstallhaltung, mehreren Katzen und glücklichen Pferdeleuten.

Wärmeprojekte aus Holz waren anfangs in Niedersachsen schwer zu vermitteln, vor allem weil die Wärme aus Biogasanlagen konkurrenzlos günstig abgegeben wurde.

Von 2010 bis 2013, während der Zeit des Baubooms von Biogasanlagen, betreute ich viele Biogasanlagen bei der Erstellung bis zur Abnahme. Meine Erfahrung nach dem Boom war es, dass im Betrieb bei vielen Biogasanlagen Verbesserungspotenzial bestand.

Eine Optimierungsmöglichkeit ist es, das Substrat besser aufzuschließen und damit die Effizienz zu steigern. Ein enormes Potenzial bietet dabei die Hochleistungs-Ultraschalltechnik.

Mich begeistert das System und vor allem der Nutzen, den unsere Kunden damit erreichen können. Hochgerechnet auf nur 1.000 Biogasanlagen in Deutschland mit einer Leistung von 500 kW el. ergibt sich eine Einsparung von ca. 15.000 bis 18.000 ha Anbaufläche.