Stimmen aus der Praxis: „Substratkosteneinsparung von circa 50.000 Euro pro Jahr“

So lautet das Fazit der Erfahrungen mit dem BIOSONATOR von Erich Kullmann, der bis vor kurzem Eigentümer und Betreiber der Biogasanlage Loburger Brennerei in Sachsen-Anhalt war.

Herr Kullmann, wie ist Ihr Betrieb aufgestellt?

Die Brennerei Loburg besteht seit 1990. Seit dem Jahr 2003 wird die Biogasanlage betrieben. Die Biogasanlage ist eine Eigentümergemeinschaft der Brennerei und zweier Agrobetrieben in der unmittelbaren Umgebung. Gegenwärtig ist eine elektrische Leistung von 560 Kilowatt (kW) installiert. Die Leistung wird aus 3 Zündstrahl-Blockheizkraftwerken (BHKW) mit 1 x 250 kW, 1 x 160 kW und 1 x 150 kW generiert. 300 kW der Wärmeleistung werden zur Versorgung eines Wohngebietes mit circa 100 Wohnungen ausgekoppelt.

Die Biogasanlage fährt mit folgenden Substraten: Maissilage, Hirsesilage, Roggenkörner-geschrotet, Getreideschlempe aus der Brennerei, Rindergülle. Sie besteht aus einer Vorgrube (200 m³), zwei Fermentern (2 x 1.270 m³) und einem Gärrestlager ( 2.280 m³ gasdicht). Bis 2014 war ich verantwortlich für die Biogasanlage.

Seit wann setzen Sie das Ultraschallsystem der Firma Ultrawaves ein?

Der BIOSONATOR wird seit November 2012 betrieben. Bis Juli 2013 im Testbetrieb, danach im Dauerbetrieb. Der BIOSONATOR-Container wurde so aufgestellt, dass Biomassesuspension (circa 28 m³/d) aus dem Fermenter 2 entnommen wird und nach der Beschallung in den Fermenter 1 zurückgeführt wird.

Warum haben Sie sich 2012 für das Ultraschallsystem der Firma Ultrawaves entschieden?

Wir haben uns für den BIOSONATOR entschieden, um mit weniger Substrat, insbesondere weniger Roggenschrot, die gleiche Leistung zu erzeugen. Gleichzeitig sollte der Betrieb der Biogasanlage biologisch und hydraulisch stabilisiert werden, sowie die freien Überläufe zwischen den Behältern störungsfreier werden. Durch die Firma Kotlarek aus Schopsdorf und die Firma IGEA mbH Berlin wurde mir der Einsatz eines BIOSONATORS mit dem Ultraschallsystem von Ultrawaves empfohlen. Da der BIOSONATOR im nur 20 km entfernten Schopsdorf gefertigt wird, erklärte ich mich bereit, einen Prototyp als Plug & Play Konstruktion bei mir in der Anlage zu testen. Das kam beiden Seiten entgegen. Der fertigende Betrieb konnte schnell reagieren und ich konnte die effektivste Ultraschalltechnik zum Einsatz bringen. Mir wurde erläutert, dass die direkte Beschallung des Mediums die stärkste Desintegrationswirkung auf die Biomasse-Suspension hat.

Welche Erwartungen hatten Sie an die Technologie gestellt?

Vorrangig ging es uns um

  • eine stabile Fahrweise der Biogasanlage mit Volllast und damit sichere Wärmeversorgung des an die BHKW-Anlage angeschlossenen Wohngebietes,
  • die Reduzierung der Substrateinsatzmassen und der damit verbundenen Verringerung der Gärrestlagerkapazität und natürlich um
  • den Nachweis einer hohen Verfügbarkeit des BIOSONATORS selbst.

Wurden die Erwartungen erfüllt? Wie wurden sie erfüllt oder nicht erfüllt?

Die Fahrweise der Biogasanlage wurde stabilisiert. Das war auf die Verbesserung der Fließfähigkeit der Biomassesuspension zurückzuführen. Die Behälterüberläufe machten keine Probleme mehr. Der Einsatz von kostenintensivem Roggenschrot konnte um circa 40 Prozent reduziert werden. Das hatte Einsparungen von circa 50.000 Euro pro Jahr an Substratkosten zur Folge. Das Wohngebiet wurde stabil mit Wärme versorgt. Der BIOSONATOR arbeitet zuverlässig im Dauerbetrieb.

Würden Sie sich erneut für die Technologie entscheiden?

Ohne wenn und aber – ja.

Empfehlen Sie den BIOSONATOR für den Betrieb in Biogasanlagen weiter?

Das kommt auf die jeweilige Zielsetzung der Biogasanlage an. Das hängt vom Substratmix ab. Der ist in unserem Fall ja ganz speziell. Aber was den BIOSONATOR als System betrifft, kann ich den Einsatz in punkto einfacher Anschluss und Zuverlässigkeit immer empfehlen.

 

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